Archiv für Dezember 2008

Anerkennung von Leistungen

Die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge macht den Studenten und der Uni das Leben schwer. Insbesondere bei Uniwechsel, Studiengangswechsel und der Anerkennung von Leistungen alter Diplom-, Magister- und Staatsexamenstudiengänge gibt es sehr viele Probleme. So werden zum Beispiel abgeschlossene Diplome und Magister auf Antrag für eine Lehramtsstudium bisweilen vollständig anerkannt, biweilen lediglich als Bachelor gewertet. Dabei sind die jeweiligen Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar und es scheint, dass Laune und Willkür einen wesentlichen Anteil an deren Zustandekommen haben.

Die Konflikte und Probleme sind meist sehr individuell, dennoch scheint es sinnvoll, dass sich Studenten, die in dieser Hinsicht mit der FU auseinandersetzen untereinander austauschen und sich gegebenfalls organisieren. Auf diese Weise kann vermutlich mehr erreicht werden.
In diesem Sinne wäre es natürlich wichtig, auch von „erfolgreichen“ Anerkennungen zu erfahren (z.B. Diplom/Magister = sämtliche Fachmodule im jeweiligen Teilfach)

Bitte meldet Euch unter der Emailadresse: j.meyer@loligo.de

Gruß

Jens M.

Weihnachts(Video-)Abend

Nun ist es amtlich: Am 16.12.08 findet in der allseits bekannten Pädagogischen Werkstatt ein weihnachtlicher Videoabend statt. Wenn ihr Lust habt, bei Gebäck und einem (mehr oder weniger) weihnachtlichen Film uns und eure Kommilitonen zu treffen, könnt ihr ab 18 uhr kommen. Anwesenheitspflicht besteht natürlich nicht :)

Rotes Cafe Action

Rotes Café (Harnackstr. 1 beim OSI):
Infoveranstaltung + Film
über Proteste in Genua 2001. Anschließend Vortrag und Diskussion zur aktuellen Situation in Italien. Eintritt frei.

12.12. Rotes Café (Harnackstr. 1 beim OSI): Soliparty
„Milliardenhilfe für’s Rote Café“. Auch wir brauchen Geld. Soliparty von allen für alle. Mit „Teds‘n'Grog“ (Anarcho Punk Folk) und Konny (linkspolitische Wandergitarre), sowie natürlich DJ_anes, Kino, Kicker, Cocktails, VoKü, Crêpes und einer tollen Soli-Tombola. Eintritt frei.

Christen contra Pro Reli

Eine christliche Initiative spricht sich gegen das Volksbegehren Pro Reli aus. Sie kritisiert auch das Vorgehen der Kirchen. Die werben im Advent noch stärker für Religionsunterricht an Schulen. VON ANTJE LANG-LENDORF

Die Kirchen wollen die Adventszeit nutzen, um für das Volksbegehren Pro Reli verstärkt zu mobilisieren. Gleichzeitig regt sich der Protest in den eigenen Reihen: Eine Initiative namens „Christen pro Ethik“ distanzierte sich am Dienstag nicht nur deutlich von der Position der Landeskirchen. Sie kritisierte auch deren Vorgehen. Die evangelische Kirche trage das Anliegen „mit enormen propagandistischem Aufwand“ in die Gemeinden, berichtete Stephan Frielinghaus, Pfarrer im Französischen Dom am Gendarmenmarkt. „Wir werden mit einer Vielzahl von E-Mails bombadiert und aufgefordert, unser Quantum an Unterschriften zu liefern.“ (mehr…)

Bußgelder für Gammler-Eltern

Die Stadt Mannheim erfasst seit 2001 ihre Schulschwänzer und stellt erstaunt fest, dass fast 30 Prozent davon nicht einmal zehn Jahre alt sind. Die Eltern müssen deshalb Strafe zahlen. VON INGO ARZT

STUTTGART taz An Spielkonsolen in Elektronikmärkten sind sie nicht anzutreffen, sagt Ulrike Scheurich vom Jugendamt in Mannheim. Dort daddeln ohne Wissen der Eltern die älteren Schulschwänzer. Die Jüngeren, unter zehn Jahre alt, sind dagegen fast immer daheim.

Die Zahl hat die Stadt überrascht: 27,5 Prozent der Schüler, die im Unterricht ohne Entschuldigung fehlen, sind sechs- bis zehnjährige Grundschüler. 30,2 Prozent sind 11 bis 14 Jahre alt, der Rest über 15 Jahre. Seit dem Schuljahr 2002/2003 erfasst das baden-württembergische Mannheim die Zahl der Bußgeldverfahren gegen Eltern, die ihre Sprösslinge unregelmäßig zur Schule schicken. Polizei, Jugendamt, Elternvertreter und soziale Dienste arbeiten zusammen, um Programme gegen Schulschwänzer und Hilfsangebote umzusetzen. Fehlen sie aufs Schuljahr verteilt an mehr als drei Tagen unentschuldigt, geht ein Erinnerungsschreiben an die Eltern, oft suchen die Lehrer ein Gespräch. Nach je drei weiteren Tagen gibt es eine Mahnung, danach sind mindestens 40 Euro Bußgeld fällig. 0,8 Prozent der Eltern traf es im vergangenen Schuljahr. Ein Drittel der Fälle, insgesamt fast 50, betraf Grundschulen. | (mehr…)