Erfreulich: Zöllner stellt mehr Lehrkräfte ein

Erfreulich: Zöllner stellt mehr Lehrkräfte ein

Die Ankündigung des Bildungssenators, für das Schuljahr 2008/09 226 Lehrkräfte zusätzlich einzustellen, ist endlich einmal wieder ein positives Signal aus dem Hause Zöllner.

Die Vorsitzende der GEW BERLIN, Rose-Marie Seggelke: „Wir begrüßen es, dass sich Senator Zöllner den Nöten der Berliner Schule stellt. Es bleibt abzuwarten, mit welcher Ausstattung nach diesem Nachschlag die Schulen in das nächste Schuljahr starten. Denn eines ist nach wie vor klar: Mit exakt 100 Prozent der notwendigen Lehrkräfte sind Schulen nicht zu organisieren; sie brauchen – und zwar über das gesamte Schuljahr hinweg – eine feste Vertretungsreserve vor Ort.“

Außerdem hat Senator Zöllner die Schaffung einer „Lehrerfeuerwehr“ im Umfang von 140 Stellen angekündigt.

Rose-Marie Seggelke: „Natürlich sind feste Stellen besser als die vielen Kürzestverträge und die damit verbundene soziale Unsicherheit, mit denen die Vertretungskräfte sich in diesem Schuljahr abfinden mussten. Dennoch zeigt die ‚Feuerwehr’ eindeutig, dass das PKB-Modell gescheitert ist. Es hilft den Schulen nicht. Herr Zöllner sollte konsequent sein und es in der jetzigen Form völlig abschaffen.“

((PRESSEERKLÄRUNG Nr. 46 / 2008 vom Freitag, 20. Juni 2008 http://www.gew-berlin.de/12513.htm ))